Träume vom Tod

Träume vom Tod

Kein Traum ist so häufig bei uns Menschen, wie alles was mit Tod zu tun hat. Häufig erschrecken die meisten Menschen buchstäblich zu Tode, wenn sie derartige Träume haben. Verstehen kann man das natürlich, wenn nahestehende Menschen gerade im Sterben liegen oder bereits zu Tode gekommen sind. Besonders wenn die Erinnerungen an den geliebten Menschen noch frisch sind, kochen oft die Emotionen hoch. Trauer und Schmerz, kann auch im Traum vom Menschen erlebt werden. In der Regel sollen diese Träume jedoch in uns keine Angst verursachen, sondern aufrütteln. Die Intensität der Bedrohlichkeit desVerlustes eines Menschen, spielt dabei eine große Rolle. Denn diese Bedrohlichkeit kann gewisse Ähnlichkeit zu Veränderungen und Empfinden im realen Leben sein. Eines sind Träume vom Tod ganz sicher nicht, eine Voraussage dass der Träumende Mensch stirbt.

Menschen können auch Dinge mit Todesträumen unbewusst erahnen, ohne diese im realen Leben vorerst überhaupt richtig wahrzunehmen. Der Fachbegriff dazu laut: Träume prophetischer Natur. Meistens erinnert man sich erst daran, wenn die Ahnung im realen Leben dann auch wirklich eintritt. Ein bekanntes deutsches Sprichwort dazu ist: „Habe ich es doch geahnt!“.

Persönliche Entwicklung des Träumenden

Was sagt ein Traum vom Tod aus? Nun Träume vom Tod sind nichts böses, sie deuten auf ein persönliches Wachstum, Wandlungen und ggf. auch einen Neubeginn des Träumenden hin. Damit wird die persönliche Veränderung des Menschen angesprochen. Alte Muster und Strukturen müssen neueren weichen. Dabei sortiert unser Unterbewusstsein ein wenig aus und zwar nach schädlichen Mustern, zum Beispiel im eigenen Verhalten, Glaubensgrundsätzen und das was aufgrund neuerer Erfahrungen jetzt für unwichtig erscheint. Das Leben und die Ansichten des Träumenden, können sich nachhaltig zum Positiven verändern. Unbrauchbare alte Ansichten müssen deshalb weichen, was auch mit Schmerz verbunden sein kann.

Die Art des Todes ist entscheidend

Ein Mensch kann auf verschiedene Weisen im Traum ums Leben kommen oder andere Personen sterben sehen. Die Art und Weise, gibt nähren Aufschluss über die weitere Entwicklung der Person. Wurde der Träumende zum Beispiel ermordet oder durch andere Gewalt getötet, so kann die Entwicklung der Person ggf. steil aufwärts gehen. Dem menschlichen Unterbewusstsein ist bereits bewusst, das ein neuer Entwicklungsstand vorliegt, der gegen den alten ausgetauscht werden muss. Damit ist zum Beispiel das Ende eines Projektes, einer wichtigen Arbeit oder ähnlicher Tätigkeiten gemeint. Als Besonderheit kann in der Liebe die Art des Todes, auch das Ende einer Beziehung bedeuten. Bei schwangeren Frauen kommt es häufiger vor, dass diese vom Tod des Ungeborenen kurz vor der Geburt träumen. Das Unterbewusstsein der Frau verarbeitet auf diese Weise die Ängste, welche mit einer Schwangerschaft verbunden sind. Der Tod ist hier eher ein Traumsymbol für etwas Neues.

Todesträume sind nicht immer als Alpträume einzuordnen. Auch eine Art Erlösung und Befreiung kann durch den Träumenden verspürt werden, wenn es eine Todeshandlung im Traum gibt. Ein Grund dafür, könnte der Wunsch nach Ruhe und Frieden sein.

Todesträume bei Wut und Zorn

Steht der Mensch zu sich innerlich in einer Zwietracht oder hegt sogar Wut und Zorn gegen sich selbst, so kann er auch vom Tod träumen. Das äußerst sich in der Regel auch im realen Leben in Form von Wutausbrüchen. Sigmund Freud deutete Träume vom Tod bei geliebten Menschen, als Wunsch unbeliebte Konkurrenten auszuschalten. Auch die Interpretation, dass ein gewisser Zorn und Wut, gegen den im Traum Sterbenden da ist, ist ein Ansatz um diese Art Träume zu deuten. Bei Wut und Zorn gibt es auch viele weitere Traumsymbole, die sich mit den Todesträumen mischen können. Wut kann dabei nur ein Indikator für Leidenschaft sein, aber auch für neue klare Strukturen in der Gefühlswelt des Menschen. Wut und Zorn, die eng beieinander liegen, können dabei viel positive Energie freisetzen. Diese hilft das Erträumte in Taten umzusetzen und so das eigene Ich zu befriedigen.

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